Über das Projekt

Winterthur – jung, progressiv und lebenswert. Aber Winterthur hat wie viele andere Städte ein Problem: sexualisierte Gewalt. Sie passiert nicht nur im Dunkeln, nicht nur am Rand. Sie passiert überall. In der Altstadt, auf dem Heimweg, in Clubs, bei Bekannten, im eigenen Bett. Und viel zu oft bleibt sie unsichtbar. Aus Angst. Aus Scham. Aus Ohnmacht.

Wir wollen diese Unsichtbarkeit aufbrechen. Mit einer künstlerischen Intervention im digitalen Raum. Eine Kartografie des Verschweigens – und des Sichtbarwerdens. Wir wollen, dass die Gewalt sichtbar wird, und wir wollen zusammenkommen und nach Lösungen suchen.

Jeder Ort eine Geschichte

Im Zentrum der Seite steht eine interaktive Stadtkarte von Winterthur. Jeder Marker auf dieser Karte steht für eine Geschichte. Angst-Orte, Stimmungen, Momente – und auf Wunsch von Porträts, die in Zusammenarbeit mit der Winterthurer Fotografin Vivi Jucker entstehen.

Wir sind viele. Zusammen können wir etwas verändern. Zusammen sind wir stark.